Der rote Faden der gesamten Arbeit in unserer Tageseinrichtung ist angelehnt an den sogenannten

„SITUATIONSORIENTIERTEN ANSATZ“.


Die Auswahl der Angebote und Aktivitäten einer jeden Gruppe ist gruppenspezifisch bzw. situationsorientiert und somit unterschiedlich.
Es kommt auf die Konstellation der Gesamtgruppe und auf die unterschiedlichen Altersklassen in jeder einzelnen Gruppe an.
Die Kinder sollen weder unter- noch überfordert werden.
Situationsorientiert heißt, Spontanität und auch Flexibilität haben bei der Arbeit mit den Kindern einen sehr hohen Stellenwert.
D.h. auch mal Aktionen die für den Tag geplant waren, einfach verlegen oder ganz ausfallen zu lassen, weil die Kinder gerade ein ganz anderes Bedürfnis haben. Das könnte z.B. im Winter plötzlich einsetzender Schneefall sein, der die Kinder dazu inspiriert draußen zu spielen oder aber ein Kind bringt z.B .aus dem Urlaub eine Tüte gesammelter Muscheln mit, mit denen alle Kinder gerne basteln möchten. Dann orientieren sich die Erzieherinnen am Kind und strukturieren den Tag entsprechend um.

Die pädagogische Arbeit in den einzelnen Gruppen ist sowohl von den Jahreszeiten, den damit eingebundenen Festen, als auch von Projektarbeit geprägt.

Die Auswahl der Projekte wird von den Interessen, Wünschen und Bedürfnissen der Kinder gelenkt (Partizipation).
Während der Projektarbeit sind die Spielkreise gefüllt mit themenorientierten Geschichten, Kreisspielen, Liedern, Fingerspielen usw.
Die Auswahl der Aktivitäten ist von den Erzieherinnen so gewählt, dass die Grundsätze der Bildungsförderung, mit in die Arbeit einfließen.

Während des gesamten Jahreskreislaufes, finden die wechselnden Jahreszeiten eine besondere Beachtung und werden mit den Kindern intensiv erlebt und besprochen. Auch die anfallenden Feste, die der Jahreskreislauf zu bieten hat, sind von Bedeutung und werden im Familienzentrum gefeiert.