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INKLUSION



Jedes Kind unserer Einrichtung kann innerhalb des Inklusionsprinzips eine individuelle Förderung erhalten.

Durch die Anerkennung der Behindertenrechtskonvention der UN wird Kindertagesstätten der Auftrag erteilt, den Kernbegriff INKLUSION „mit Leben“ zu füllen: „Nicht mehr der Mensch mit Behinderungen muss sich anpassen… vielmehr muss sich die Gesellschaft mit ihren Strukturen den individuellen Bedürfnissen aller Menschen anpassen. Eine inklusive Gesellschaft bezieht Menschen mit Behinderungen mit ihren Bedürfnissen von Anfang an mit ein. Individualität und Vielfalt der Menschen werden anerkannt und wertgeschätzt“.

Ein Kind, das einen besonderen Förderbedarf hat und vielleicht interdisziplinäre Frühförderung mit evtl. Heilpädagogik, Logopädie oder Ergotherapie benötigt, muss nicht unbedingt eine integrative Einrichtung besuchen.
Über den § 53 ff SGB Xll können die verschiedenen Therapien in unserem Familienzentrum stattfinden.
Oftmals ist es für weitere Entwicklungsschritte eines Kindes mit anerkannter Behinderung effektiver, in seiner gewohnten, vertrauten Umgebung, nämlich seiner KiTa-Gruppe, therapiert zu werden.




INTEGRATION



Seit vielen Jahren arbeitet unsere Einrichtung mit dem Städtischen Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Arsbeck zusammen.
Familien aus unterschiedlichen Nationen leben dort teilweise schon viele Jahre zusammen, meist als Großfamilien.
Da diese Familien oft auf Dauer in Deutschland bleiben, ist der Besuch der Vorschulkinder in unserer Einrichtung der wichtigste Bestandteil der Integration. Somit arbeiten wir sehr eng mit der zuständigen Sozialarbeiterin zusammen und bieten den Familien regelmäßige Möglichkeiten, das Familienzentrum zu besuchen, um auch die oftmals vorhandene „Scheu“ vor unserer Institution zu verlieren.
Einladungen zu Fest- und Feierveranstaltungen sind z.B. selbstverständlich. Auch Verabredungen mit anderen Kindern werden von den Mitarbeiterinnen vermittelt bzw. organisiert (Einladungen zu Geburtstagen usw.).
Somit haben die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, die Möglichkeit, vor der Einschulung die deutsche Sprache zu erlernen, denn viele der Eltern sprechen oftmals nur die eigene Muttersprache und sind teilweise Analphabeten.



In den letzten Jahren ist die Zahl der im Übergangswohnheim lebenden Vorschulkinder sehr rückläufig, d.h. es besuchen meist nicht mehr als 2-3 Kinder unsere Einrichtung. Dennoch halten wir den Kontakt zum Übergangswohnheim über die Sozialarbeiterin aufrecht, in dem wir immer wieder die Belegzahlen der Vorschulkinder abfragen, um sie für uns zu gewinnen.


Integrationsarbeit wird im Familienzentrum „Sonnenschein“ sehr groß geschrieben.